Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination

Für Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen ist seit 1989 der Bauherr verantwortlich.
Dort, wo der Bauherr diese Aufgabe erfüllen muss, kann er die Verantwortung an Dritte abgeben.

Die Beauftragung muss bereits zu Beginn der Planungsphase eines Bauvorhabens stattfinden. Wir erstellen Ihren „SiGeKo-Plan“ und überwachen seine Einhaltung auf dem Bau:
> Maßnahmen zum Schutz vor Gefährdungen bei der Zusammenarbeit mehrerer Gewerke
> Maßnahmen zur gemeinsamen Nutzung sicherheitstechnischer Einrichtungen
> örtliche und zeitliche Arbeitsabläufe
> Darstellung gewerkespezifischer Gefährdungen und Erstellung der Unterlage

Dokumentation des Bauwerks hinsichtlich sicherheitstechnischer Einrichtungen. Sie schafft die Voraussetzung für den sicherheits- und gesundheitsgerechten Rahmen für die zukünftige Nutzung, Wartung und Instandhaltung des Gebäudes einschließlich seiner technischen Anlagen. Die Unterlage muss erstellt werden, wenn mehr als ein Arbeitgeber an der Ausführung der Baumaßnahme beteiligt ist.

Erstellung und Versand der Vorankündigung

Die Vorankündigung muss erstellt werden, wenn der Gesamtumfang der Arbeiten 500 Personentage überschreitet, alternativ der Umfang der Arbeiten 30 Tage überschreitet und mehr als 20 Beschäftigte parallel auf der Baustelle tätig werden. Sie muss spätestens zwei Wochen vor Baubeginn bei der zuständigen Arbeitsschutzbehörde eingereicht werden.

Während der Ausführungsphase hat der SiGeKo die erforderlichen Maßnahmen, die für den Sicherheits- und Gesundheitsschutz festgelegt wurden, zu koordinieren und ihre Einhaltung zu überprüfen.